Gedankenstraßen

Dort wo die Straßen gehen

Gedanken über mich

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Wer bin ich? Diese Frage gehört wohl zu den essentiellen Fragen des Menschen, um zu sich finden – oder auch nicht. Dabei ist in der Regel die Innensicht eine völlig andere als die Außensicht. Mit anderen Worten, ich sehe mich mit anderen Augen, als z.B. meine Familie, meine Freunde oder andere es tun.

Wie auch immer, ich denke, das bin ich:

Ich bin der Sohn zwei wundervoller Menschen, die mich auf ihre Art auf die beste Weise erzogen haben und denen ich Vieles schuldig bin, das ich jedoch niemals in der Lage sein werde es ihnen zurückzuzahlen. Doch ich bete für sie, dass Gott ihnen all ihre Mühen reichlich und unermesslich entschädigen möge.

Ich bin der Ehemann einer wundervollen Frau, die ich vor nun elf Jahren kennengelernt habe und für die ich mich entschieden habe den Rest meines Lebens mit ihr zu verbringen. Sie füllt mein Leben mit Leben und ist in vielerlei Hinsicht ein Naturtalent. Sie hat mir in der Zwischenzeit drei wundervolle Kinder geschenkt. Das Paradies liegt unter ihren Füßen.

Ich bin der Vater der oben genannten Kinder, denen ich versuche genauso ein guter Vater zu sein, wie mein Vater mir oder noch besser. Ich wünschte nur, ich könnte mehr Zeit mit ihnen verbringen. Ich fürchte, diese Zeit zu verpassen ohne etwas davon gehabt zu haben.

Ich bin der älteste von vier einzigartigen Schwestern, der Onkel drei super Neffen und mit meinen Schwägern verstehe ich mich prächtig.

Ich stelle gerade fest, dass ich viele Leute kenne, doch Freunde kann ich nur Wenige nennen. Das stört mich aber nicht und ist auch nicht bedauerlich. Es reicht vollkommen zu wissen, dass ich mich auf diese Wenigen wirklich verlassen kann. Meine Definition von Freundschaft ist mehr als nur jemanden zu kennen.

Massenveranstaltungen mag ich nicht. Umso wohler fühle ich mich, wenn die Atmosphäre beschaulich ist. Harmonie verschafft mir den nötigen Frieden und im Gebet finde ich meine Ruhe.

Ich arbeite seit vier Jahren für ein Softwareunternehmen im Vertrieb und Marketing. Ich genieße jede Menge Freiheiten, die sich manche nicht leisten können, dafür investiere ich Zeit und gewissenhafte Arbeit in das Unternehmen, um meinen Beitrag zum Erfolg zu leisten. Es funktioniert und mein Arbeitgeber kann sich auf mich verlassen.

Es hat sich jedoch einiges geändert in dieser Firma. Vor dem Aufkauf durch einen britischen Konzern, herrschten hier menschliche Ideale und der Kunde stand tatsächlich im Mittelpunkt des Geschehens. Jetzt aber gilt die Aufmerksamkeit einzig und allein den Zahlen bzw. dem Kapital. Ideale und wirtschaftliches Handeln sind nun mehr geschieden.

Ich bin vollkommen davon überzeugt, dass die Versorgung eines jeden Menschen festgeschrieben ist und dass man nicht mehr bekommen wird als einem zusteht. Dies ist jedoch kein Freischein für Untätigkeit. Im Gegenteil. Strebsamkeit ist angesagt. Ich mache einen schludrigen Eindruck, doch bin ich ein Perfektionist. Diese Einstellung macht zufrieden und ich empfinde stets Erfüllung in den Dingen, die ich tue.

Gott sei Dank

Written by mobbos

14. August 2008 at 9:26 pm

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