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Der angenehme Schlaf

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Die verrückten, aber auch erkenntnisreichen Gedanken tauchen immer dann auf, wenn man mit ihnen am wenigsten rechnet.

Vorhin stand ich unter der Dusche als ich feststellte, dass ich in der Regel weniger als fünf Stunden Schlafe. Da schießt mir schon der nächste Gedanke durch den Kopf, je weniger ich auf dieser Welt schlafe, desto angenehmer wird der Schlaf in der kommenden Welt.

Das stimmt in zweierlei Hinsicht. Wenn man sich verausgabt und dann seine Erholung im Schlaf sucht, schläft man tatsächlich gut, denn die Müdigkeit rafft einen nur so dahin. Warum sollte dieses Prinzip nicht auch für das Leben nach dem Tod gelten.

Die Überlieferung im Islam besagt, dass wenn ein Mensch, der in seinem Leben viel dafür getan hat Gutes zu tun, nach der bestandenen Grabesprüfung, sein Platz im Paradies erblickt und ihm wohl ums Herz wird. Details zur Grabesprüfung aus muslimischer Sicht findet man unter http://www.religion-online.info/islam/themen/info-tod.html.

Jedoch kann das lange Schlafen, im Diesseits, auch dahingehend nutzbringend sein, wenn dieser einen daran hindert sich schädigenden Dingen hinzugeben. Mir fällt die Quelle des folgenden Zitats nicht ein, aber es heißt, der Schlaf des Ungerechten sei ein Gottesdienst. Logisch!

Na dann, auf eine erfüllte und erfüllende Zeit im Diesseits, auf das die Zeit im Jenseits angenehm wird… .

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Interessant…

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…finde ich die Seite http://www.christfirm.de/. Es handelt sich hierbei um ein christliches Branchenbuch für bekennende Unternehmen.

Das Interessante ist die folgende Aussage: “Wir bekennen uns vorbehaltlos zur Bibel, dem unfehlbaren Wort Gottes, Das Zentrum der Bibel ist Jesus Christus. Allein der Glaube an ihn, als Retter und Erlöser aller Menschen,führt zurück in die Lebensgemeinschaft mit Gott.”

Die Idee an sich ist gut. Ich denke mir nur gerade, wenn es sich um ein muslimisches Branchenbuch gehandelt hätte, das Folgendes bekennt:”Wir bekennen uns vorbehaltlos zum Koran, dem unfehlbaren Wort Gottes. Das Zentrum des Korans ist Gott. Allein der Glaube an Ihn, als Schöpfer aller Menschen, führt ins Paradies”, dann hätte es einen Aufschrei gegeben. Das ist bedauerlich, weil mit zweierlei Maßen gemessen wird.

Verschwörungstherie oder Opfergequatsche? Keineswegs! Dem “Haus des Islam” wurde die Gemeinützigkeit vor einigen Monaten aberkannt, weil der Leiter dieses Vereins, dem deswegen die Verfassungsuntreue vorgeworfen wurde, das Folgende, vor 22 Jahren, in einem Vortrag sagte: ” Muslim sein (werden) bedeutet auch, Gott als die einzige Quelle aller Gesetze anzuerkennen. […]” *. Die Aussage für sich alleine könnte tatsächlich den Gedanken der Verfassungsuntreue hervorrufen. Doch liest man die Aussage im Kontext, ist diese selbstverständlich und beudeutet nichts anderes als sich Gott zu ergeben.

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* http://www.dar-us-salam.de/library/Weltanschauung.html