Gedankenstraßen

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Hungrig, aber stark!

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Auf dem Weg ins Büro grübelte ich über das Fasten und sein Sinn nach. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Mensch erst dann weiß wozu er in der Lage ist, wenn er die Situation in der er sich befindet austesten kann.

Beim Fasten leidet man Hunger, doch man steht diesen in der Regel tatsächlich bis zum Fastenbrechen durch. Das macht den Menschen stark, denn er dreht den Spieß um. Nicht der Hunger kontrolliert mich, ich kontrolliere den Hunger. Leicht ist das nicht und der Hunger setzt einem ziemlich zu. Doch wenn man einmal diese Erkenntnis sich zu eigen macht, ist das Fasten nicht mehr schwer.

Diese Erkenntnis soll jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass es Millionen Menschen auf dieser Welt gibt, die Hunger leiden und Tausende und Abertausende Kinder den Hungerstod sterben. Unsere Pflicht besteht immer noch darin zu teilen und das Leid Anderer zu lindern.

Auf eine bessere Welt während und nach dem Fastenmonat Ramadan.

Written by mobbos

8. September 2008 at 8:29 am

Zu Gast bei Ramadan

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Bevor Ramadan anfängt, erinnern sich Muslime daran, dass sie bald diesen Gast empfangen werden und wie gut sie ihn behandeln müssten. Ich behaupte, nicht Ramadan ist zu Besuch, sondern wir sind es. Wir sind die Gäste und Ramadan der Gastgeber, denn es ist nicht die Zeit, die sich ändert, sondern wir. Wir sind diejenigen, die von einem Jahr zum nächsten wandern, bis der letzte Atemzug ausgehaucht ist. Somit klopfen wir an Ramadans Tor und bitten um Einlass. Wir sind es, die sich als Gäste zu benehmen wissen müssen, denn Ramadan wird uns in jedem Fall ein guter Gastgeber sein.

Written by mobbos

2. September 2008 at 3:24 am