Gedankenstraßen

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Wie sich Gedanken zu Wissen entwickeln

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Eigentlich ist es schon schlimm wie Dinge, die man zu Kenntnis genommen hat, wieder aus dem Sinn verschwinden können.

Es ist schon eine Weile her da ich von Cobocards etwas gehört habe, doch erst heute fällt mir ein, dass dieses Tool ideal für meine Gedankenjagd ist. Es ist also nicht nur für Lernstrategien gut, sondern auch um Gedanken und Ideen weiter zu entwickeln!

Man nehme z.B. Idee X. Idee X wird festgehalten. Idee X wird in Frieden gelassen, um zu reifen. Man schlägt ein paar Tage später in Cobocards die Idee wieder auf. Plötzlich fällt einem ein: “Zu Idee X könnte man doch noch Idee Y hinzufügen.” Und schon hat man aus einem einsamen X ein XY gemacht. Wieder wird XY in Ruhe gelassen, den auch XY braucht nun Zeit um zu reifen. Beim nächsten Aufschlagen merkt man “hey, aus XY könnte man auch YX machen”. Und so weiter und so fort und irgendwann hat man eine so brilliante Idee, dass man es kaum noch aushalten kann sie der Welt mitzuteilen :-).

Die nörgelnden Gedanken unter uns werden jetzt denken, das könne man auch mit Stift und Papier machen. Dagegen halten die optimistischen Gedanken: “Klar geht das, aber mit Cobocards geht es auch! Und wir mögen Cobocards.”

Wie auch immer, es hat zwar etwas gedauert, aber ich finde Cobocards einfach toll und nützlich.

Written by mobbos

27. October 2008 at 1:47 pm

Hungrig, aber stark!

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Auf dem Weg ins Büro grübelte ich über das Fasten und sein Sinn nach. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Mensch erst dann weiß wozu er in der Lage ist, wenn er die Situation in der er sich befindet austesten kann.

Beim Fasten leidet man Hunger, doch man steht diesen in der Regel tatsächlich bis zum Fastenbrechen durch. Das macht den Menschen stark, denn er dreht den Spieß um. Nicht der Hunger kontrolliert mich, ich kontrolliere den Hunger. Leicht ist das nicht und der Hunger setzt einem ziemlich zu. Doch wenn man einmal diese Erkenntnis sich zu eigen macht, ist das Fasten nicht mehr schwer.

Diese Erkenntnis soll jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass es Millionen Menschen auf dieser Welt gibt, die Hunger leiden und Tausende und Abertausende Kinder den Hungerstod sterben. Unsere Pflicht besteht immer noch darin zu teilen und das Leid Anderer zu lindern.

Auf eine bessere Welt während und nach dem Fastenmonat Ramadan.

Written by mobbos

8. September 2008 at 8:29 am